• 109 €

MoveMama Postnatal

  • Kurs
  • 38 Lektionen
  • 270-tägiger Zugang

-MAMAworkout Konzept -Sichere, hilfreiche Übungen NACH DER GEBURT für gesunde Regeneration und Rückbildung sowie Beckenboden Training und Entspannungsübungen -hilfreiche PDF Dateien -Zugriff auf eine WhatsApp Gruppe -persönliche Unterstützung

Inhalt

Begrüßung & allgemeine Infos (VOR DEM BEGINN LESEN)

WhatsApp Gruppe
Aufbau des Kurses
Warum ist die Rückbildung wichtig?
Beckenboden Studienlage
Meine ehrliche Erfahrung

Regenerationsphase = Erholung im Wochenbett (ca. Woche 1 bis 6-10 – sehr individuell)

Regenerationsphase = Erholung im Wochenbett – circa Woche 1 bis 10 (sehr individuell, manchmal auch länger/ kürzer, es hängt von vielen Faktoren ab)

In dieser Phase steht die Bindung zwischen Mutter und Kind im Vordergrund. Gleichzeitig beginnt die körperliche Erholung. Der Körper produziert im Wochenbett Hormone zur Regeneration – Organe und Gewebe ordnen sich neu. Ein gezieltes, leichtes Bewegungsprogramm kann die Erholung unterstützen.

Wie lange diese Phase dauert, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Art der Geburt (vaginal, mit Dammriss/-schnitt, Kaiserschnitt usw.)

  • Geburtsverlauf (lang, schnell, traumatisch, komplikationslos)

  • Zustand des Beckenbodens nach der Geburt

  • Verletzungen oder medizinische Eingriffe (z. B. Naht, Kaiserschnittnarbe)

  • Hormonelle Umstellung (z. B. durch Stillen, Wochenfluss, Stimmungsschwankungen)

  • Schlafmangel und Erschöpfung

  • individuelles Körperempfinden und Umgang mit Belastung

  • emotionale Verfassung, z. B. bei Baby Blues oder postpartaler Stimmung

Jede Frau erlebt diese Zeit anders – und jede Heilung verläuft in ihrem ganz eigenen Tempo. Deshalb gilt: Kein Druck, kein Vergleich. Dein Körper weiß, was er braucht.

20:49 Atmung & Beckenboden🌞
10:56 Wohlfühlsein im Wochenbett🌞
12:00 CORE & Beckeboden
13:31 Mobility (bisschen sanftes Bewegen)
10:20 "Training" im Stand
18:04 Die drei Aspekte: Beckenboden, Atmung, Mobility

Rückbildung (ab etwa 6-10. Woche - Dauer: ca. 10 Wochen)

Nach Rücksprache mit deiner Ärztin oder Hebamme kann jetzt behutsam mit der Rückbildungsgymnastik begonnen werden – mit dem Fokus auf Beckenboden, tiefer Bauchmuskulatur und Rücken. Anfangs liegt der Schwerpunkt auf der Wahrnehmung und gezielten Aktivierung dieser Bereiche.

Nach und nach kommen auch sanfte Ganzkörperübungen dazu, um Kraft, Stabilität und Beweglichkeit zurückzugewinnen. Diese Phase dauert idealerweise mindestens zehn Wochen – und darf gerne auch länger dauern, je nach deinem Tempo und deiner Lebenssituation.

Was in dieser Phase wichtig ist:

  • Regelmäßigkeit statt Intensität: lieber kleine Einheiten öfter als selten viel

  • Atmung und Körpergefühl: lerne, deinen Beckenboden im Alltag zu aktivieren

  • Geduld und Achtsamkeit: vermeide zu frühe oder zu starke Belastungen

  • Stabilität aufbauen: für eine gesunde Basis vor sportlichem (Wieder-)Einstieg

  • Körperliche und mentale Rückverbindung: komm wieder bei dir selbst an

Diese Phase ist eine Chance, deinem Körper genau das zu geben, was er braucht – achtsam, liebevoll und nachhaltig. Nicht für „die alte Figur“, sondern für ein starkes, stabiles Körpergefühl in deinem neuen Alltag als Mama.

22:51 Beckenboden Training
25:54 Beckenboden und Beine
14:21 Hüfte Mobility
15:17 Bein Training mit Hüfte Mobilisation
32:59 Ganzkörper Training mit einem Stuhl
30:35 Hüfte und Beine stärken
17:18 CORE & Beine
16:31 Glute Bridge
23:22 durch -aktivieren und -mobilisieren

WIEDEReinstiegsphase nach der Rückbildung (ab ca. Woche 20-25 – kann sich über bis zu 2 Jahre erstrecken)

Nach Abschluss der Rückbildung beginnt die Phase des behutsamen Wiedereinstiegs in den Sport und in aktivere Bewegungsformen. Das bedeutet: Du darfst und kannst dich wieder mehr bewegen – auch in der Art, wie du es vielleicht von früher gewohnt bist.
Aber: Dein Körper ist noch in einem sensiblen Übergangszustand. Er ist nicht mehr frisch im Wochenbett, aber auch noch nicht ganz „wie vorher“. Deshalb gilt: sanft, klug und achtsam aufbauen – ohne Druck.

Was diese Phase auszeichnet:

  • Langsamer Aufbau von Kraft, Ausdauer und Belastbarkeit

  • Sportarten mit hoher Stoßbelastung (z. B. Joggen, HIIT, Springen) sollten erst dann integriert werden, wenn dein Beckenboden stabil ist und deine Körpermitte funktionell arbeitet

  • Fokus auf Stabilität und Technik: lieber richtig als schnell

  • Individuelle Rücksichtnahme: z. B. auf Kaiserschnittnarbe, Rektusdiastase oder anhaltende Beckenbodenschwäche

  • Pausen und Rückschritte sind normal – besonders in Zeiten von Schlafmangel, Stillhormonen oder neuen Belastungen mit dem Baby

  • Mentale Gesundheit zählt mit: Bewegung darf Spaß machen und dich stärken, aber nie zusätzlichen Druck erzeugen

Diese Phase kann – je nach Lebensumständen, Geburtserlebnis und persönlicher Konstitution – bis zu zwei Jahre dauern. Und das ist völlig in Ordnung. Rückbildung ist kein Sprint, sondern ein Prozess, der in dein Leben als Mutter eingebettet ist.

Die wichtigste Regel: Dein Körper gehört dir – und du bestimmst das Tempo.

15:12 Komplexes Training gegen Nackenschmerzen
24:19 Rücken & Schulter Mobility
15:56 CORE Training
20:54 Ganzkörper Kraft & Mobility
24:02 CORE Training mit einem Ball/Kissen
23:38 Ganzkörper Training
22:14 Flow für CORE & Beine
15:20 Gegen Nackenschmerzen
17:45 Oberkörper Mobility
21:56 CORE mit einem Pilatesball/Yogablock
28:47 BodyBalance: 3D
11:45 die 10 Minuten für dich

Beckenboden

Hier geht es nicht nur um isolierte Beckenbodenübungen – sondern darum, den Beckenboden ganz selbstverständlich in dein alltägliches Training einzubinden. Du lernst, wie du ihn bei funktionellen Bewegungen, im Krafttraining oder auch im Yoga gezielt mitarbeitend aktivierst. So wird dein Beckenboden ganz natürlich Teil deines Bewegungsalltags – genau da, wo du ihn wirklich brauchst.

Was dich erwartet:

  • Effektive Wahrnehmung & Aktivierung des Beckenbodens

  • Theorie und Ehrliche Erfahrung

  • Praktische Anwendung im normalen Training (z. B. bei Kniebeugen, Ausfallschritten, Heben, Tragen)

  • Tipps für Alltag und Sport

  • Sanfte Kräftigung, bewusste Atmung & Entspannung

🔍 Wissenschaftliche Studien & Erkenntnisse

1. Beckenbodenaktivierung bei funktionellen Übungen

  • Leitner et al. (2017) untersuchten die Aktivität der Beckenbodenmuskulatur bei verschiedenen Übungen mithilfe von Elektromyografie (EMG).
    → Ergebnis: Kniebeugen, Ausfallschritte und Heben mit bewusster Aktivierung führten zu einer höheren Muskelaktivität als isoliertes Beckenbodentraining im Liegen.

    Quelle: Leitner M. et al., "Pelvic floor muscle activation during different physical activities", International Urogynecology Journal, 2017.

2. Kombination mit Bauch- und Rumpftraining

  • Bø & Sherburn (2005) zeigten, dass die Beckenbodenmuskulatur reflektorisch bei Rumpf- und Core-Übungen mitarbeitet, besonders bei Übungen mit instabilen Unterlagen oder Ganzkörperanspannung.
    → Empfehlung: Funktionelles Training ist effektiver als reines „Kegel-Training“ ohne Kontext.

    Quelle: Bø K., Sherburn M. "Evaluation of female pelvic-floor muscle function and strength", Physical Therapy, 2005.

3. Beckenboden im Alltag integrieren

  • Sapsford (2004) betonte, dass die willentliche Aktivierung des Beckenbodens während funktioneller Bewegungen wie Gehen, Treppensteigen oder Training langfristig wirksamer und alltagstauglicher ist.

    Quelle: Sapsford R., "Rehabilitation of pelvic floor muscles utilizing trunk stabilization", Manual Therapy, 2004.

📌 Fazit:

Beckenbodentraining ist am wirksamsten, wenn es in funktionelle Übungen integriert wird.
Ob bei Kniebeugen, Core-Work oder alltäglichen Bewegungen: Der Beckenboden arbeitet besser mit, wenn er mit dem ganzen Körper zusammen trainiert wird – und nicht nur isoliert im Sitzen oder Liegen entspannt.

🔍 Wissenschaftliche Studien & Erkenntnisse
6:47 1. Beckenboden: Anatomie
11:03 2. Beckenboden: Atmung & Übung
16:05 3.Beckenboden: Training
19:44 4. Beckenboden: Training
20:43 5. Beckenboden: unsere Erfahrung *ehrlich & offen*